Programm Praxisforum Geothermie Kommunal

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Programm

Von der Idee bis zur langjährigen Energienutzung kann ein Geothermieprojekt in vier Phasen eingeteilt werden: Nach der ersten Idee beginnt ein Geothermieprojekt mit Machbarkeitsstudien und Voruntersuchungen, für die fast immer der Untergrund 3D-seismisch aufgenommen wird. In der zweiten Phase folgen der Bohrplatzbau und die Bohrungen. Sind diese erfolgreich erstellt, kann heißes Tiefengrundwasser an die Oberfläche gefördert und obertägig energetisch genutzt werden. Phase 3 beschreibt die Energienutzung zum Beispiel mit einem Kraftwerk oder Fernwärmenetz. Als letzte Phase schließt sich der Betrieb der Geothermieanlage über mehrere Jahrzehnte an. Diese vier Phasen werden von Referent*innen von kommunalen Unternehmen, dem Bergamt Südbayern und der Technischen Universität München vorgestellt.

Die Voruntersuchungen im Süden von München

Dr. Ralph Baasch
IEP Pullach

Für ein Geothermieprojekt sollte die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Projektentwickler funktionieren. Ein Geothermieprojekt wird fast immer auf kommunalem Grund entwickelt, sofern es keinen staatlichen oder privaten Grundbesitz gibt, der genutzt werden kann. Allein aus Sicht der Wärmenutzung ist die Nähe zu einer Kommune sinnvoll, da es über Fernwärmenetze die Möglichkeit gibt, die Kommune mit CO2-freier Wärme zu versorgen. Für die Podiumdiskussion sind Kommunalverteter eingeladen, um mit einem Eingangsvortrag über ihre Erfahrungen bei der Entwicklung von Geothermieprojekten zu berichten. Im Anschluss stellen sie sich der Diskussion.

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