Program 2019

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PROGRAM

Zur Beherrschung von Scaling und Korrosion in geothermischen Anlagen werden zunehmend Inhibitoren als Lösungsansatz präferiert. Hierbei ergeben sich jedoch Fragestellungen welcher Inhibitor geeignet ist, welche Dosierung ausreichend ist. Aber auch die Frage nach geeigneten Analysemethoden zur Untersuchung der Wirkung und Wechselwirkung mit Anlagenteilen, Thermalwasser und Gestein wird in diesem Kontext relevant. Der Workshop soll aktuelle Arbeiten und Lösungsansätze vorstellen und diskutieren.

Die Förderpumpen geothermischer Anlagen sind das Herzstück für die Energiegewinnung. Sie bringen das Tiefengrundwasser zur Entwärmung an die Oberfläche. Jedoch treten vor allem bei Hochtemperatur-Anlagen (< 100 °C) immer wieder Störungen und Probleme auf. Der Workshop "Einsatz geothermischer Förderpumpen", der in den vergangenen Jahren immer wieder Bestandteil des Praxisforums Geothermie.Bayern war, begleitet die Entwicklung der Fördersysteme schon viele Jahre. Auch in diesem Jahr wird er die aktuellsten Entwicklungen vorstellen.

The GEORISK project was established in 2018 and aims to develop financial schemes mitigating the impact of the resource risk by spreading it in such a manner that project developers can accept their fair share of it. This mitigation of the risk through financial instruments allows to lower the financial exposure of developers in case of failure to develop a geothermal reservoir.Until the first borehole has been drilled into the geothermal reservoir, developers cannot be sure about the exact parameters (temperature and flow rate) of the planned geothermal project. Once drilling has taken place, improved knowledge reduces the resource risk and makes it possible to attract external capital.The GEORISK project works to establish such risk insurances all over Europe and in some key target third countries to cover the exploration phase and the first drilling. The workshop at the Praxisforum is going to present the main project results and discusses them with Key stakeholdersThe workshop will be held in English and the participation is free of charge. However, registration is necessary.

Chairman

Philippe Dumas
EGEC

Der Klimawandel schreitet voran, die Gegenmaßnahmen werden jedoch nur zögerlich eingeleitet. Vor allem die Tiefe Geothermie kann hier eine wichtige Rolle übernehmen, zum einen als Strom- und Wärme-fähige Technologie, zum anderen aufgrund der negativen CO2-Bilanz bei gekopplter Nutzung. In den Key Notes wird der Handlungsbedarf aber auch die Möglichkeiten dargestellt.

Die im EEG verankerte Degression droht die weitere Entwicklung der geothermischen Energie auszubremsen. Ab 2021 sind 5 Prozent Degression auf die EEG-Vergütung geplant. Hier bedarf es Änderungen und Anpassungen, um die geothermische Energiegewinnung nicht abzuwürgen. Denn seit der Einfühung des EEG hat sich auch die geothermische Wärmenutzung verfieldfacht, das heißt, dass EEG fördert in dirket auch die geothermische Wärmentzung. Und bei EEG-Vergütung Strom werden auch die Wärmegestehungskosten aus der gleichen Anlage konkurrenzlos günstig.Das Forum diskutiert mit Experten die Entwicklung des EEG und wie die Zukunft der geothermischen Energiegewinnung aussehen kann.

An vielen geothermischen Anlagen ist eine geringe seismische Aktivität unter der Spürbarkeitsschwelle festzustellen. Dies wird von den Betreibern und dem Bayerischen Erdbebendienst kontrolliert und verschiedene Maßnahmen, damit es zu keinen gößeren Ereignissen kommt ergriffen. Dies wird im Rahmen des Forums vorgestellt.

Nach der Reservoirerschließung bestätigen die Testarbeiten den Erfolg oder das Scheitern eines Projektes. Im Erfolgsfall bleibt jedoch die Frage, wie reproduizierbar sind die Ergebnisse im laufenden Anlagenbetrieb. Dies soll anhand von verschiedenen Vorträgen mit praktischer Erfahrung zahlreicher Projekte beleuchtet und diskutiert werden.

Nach der erfolgreichen Einführung im vergangen Jahr wird 2019 wieder der geothermische Energiepreis für das erfolgreichste KWK- und Wärmeprojekt vergeben. Zudem wird der Christian-Hecht-Preis an den besten Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Neben dem Großraum München hat sich östlich des Inntals ein zweiter geothermischer Hotpsot in Bayern entwickelt. Nach den ersten Projekten in Waldkraiburg, Kirchweidach und Traunreut, führt Garching an der Alz den zweiten Entwicklungsschub an. Das Forum gibt eine Übersicht der aktuellen Projekte und Entwicklungen.

Die Geothermie-Allianz Bayern ist mit einem eigenen Forum seit meheren Jahren Bestandteil des Praxisforum Geothermie.Bayern. In diesem Jahr fokussiert sich die Geothermie-Allianz Bayern auf die Wärmewende und die Rolle der Geothermie. Dazu werden auch internationale Projekt vorgestellt.

Das Praxisforum Geothermie.Bayern hat seinen diesjährigen Schwerpunkt der zukunftssicheren geothermischen Wärmeversorgung gewidmet. Dies wird sich auch in der GeoTHOUR widerspiegeln. Wie in den letzten Jahren werden wir zwei geothermische Anlagen besuchen und vorstellen. Sie erhalten Informationen über die Besonderheiten der Anlage, ihren Betrieb und die Erschließung der geothermischen Ressource.

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